Vermieten an Flüchtlinge

Vermieten an Flüchtlinge

Wir helfen Ihnen beim Vermieten an Flüchtlinge. Quelle: geralt, Pixabay.com

Wie kann ich als Vermieter helfen?

Viel wurde über die Flüchtlingsthematik geschrieben in den letzten Monaten und viele Meldungen, dass Vermieter zwangsenteignet werden, sorgten für Unruhe. Doch es ergeben sich auch Chancen für Vermieter, wenn diese wissen, wie Sie helfen können. Wir vom deutsches Vermieterportal haben selbst schon Vermietern aktiv dabei geholfen Ihre Wohnungen an Städte zu vermieten. Doch wie?

Das ist wichtig beim Vermieten an Flüchtlinge

Möchten Sie Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen, sollten sich die Wohnungen in einem guten Zustand befinden. Also sollte sie mindestens renoviert und direkt beziehbar sein. Warum dieser Aufwand? Ganz einfach: Der Ist-Zustand ist die Verhandlungsbasis für den Miet- und qm-Preis und den Zustand, in der Sie die Wohnung zurück erhalten werden.

Zur Erklärung: Viele Gemeinden/Städte haben für diesen Fall gesonderte Regeln, unter welchen Bedingungen vermietet werden kann. Sind die Wohnungen in gutem Zustand, können höhere Mietpreise abgerufen und der Antrag schneller bewilligt werden.

Dier Zustand, in dem Sie Ihre Wohnung der Stadt/Gemeinde übergeben entspricht dem Zustand nach Ablauf des Mietvertrages. Dafür bürgt die Stadt im Normalfall. Oftmals haben die Gemeinden zu diesem Zweck feste Partner, die gegebenen Falls kleine oder größere Reparaturen übernehmen. Für Sie entstehen dadurch keine Zusatzkosten!

Was ist mit der Ausstattung meiner Wohnung?

Nicht selten wollen die Gemeinden und Städte eine eigene Ausstattung stellen, also Küche, Möbel, Bad. Je mehr desto besser. Aber zumindest das Bad sollte immer vorhanden sein.

Mietlaufzeit: Ein Kernthema beim Vermieten an Flüchtlinge

Mietlaufzeit ist wichtiger Punkt. Der große Vorteil ist natürlich, dass ihr Mieter die Gemeinde/Stadt ist. Das heißt auch, Sie werden in der gesamten Zeit, während die Gemeinde/Stadt Wohnraum an Flüchtlinge vergibt, keinen Mietausfall haben. Egal, ob die Wohnung belegt ist oder nicht. Auch hierfür bürgt und garantiert die Stadt. Die Nebenkosten werden ebenfalls zusätzlich übernommen. Die vertraglichen Laufzeiten variieren von Ort zu Ort, üblich sind ca. 5 Jahre. Das heißt, 5 Jahre garantierte Mieteinnahmen für Sie.

Wie gehe ich vor, wenn ich meine Wohnung an Flüchtlinge vermieten möchte?

Schnelle Verfahren können Sie dadurch erreichen, wenn Sie ein gutes Exposé haben. Ein Grundriss (am Besten vom Architekten), macht es der Gemeinde/Stadt sehr viel leichter einen Antrag schneller zu bewilligen.

Wer zieht in die Wohnung ein? Das kommt auf die Wohnung an. Je nach Anzahl der Zimmer und deren Größe wird entschieden. Familien mit zwei Kindern brauchen natürlich etwas mehr Platz als eine einzelne Person. Zusätzlich stellen die Gemeinden/Städte Betreuer den Flüchtlingen zur Seite. Dieser ist auch ein guter Ansprechpartner für Sie und freut sich über ihre Kontaktaufnahme.

Vorteile für Vermieter auf einen Blick:

  • Sichere Miete für den gesamten Mietzeitraum (Bis zu 5 Jahre!)
  • Die Stadt ist im Mietvertrag der Mieter, nicht die Person, die einzieht.
  • Sie erhalten die Wohnung so zurück, wie Sie diese übergeben haben. Garantiert.
  • Die Stadt nutzt den ortsüblichen Mietspiegel als Orientierung.

Wenn Sie von diesen Vorteilen profitieren wollen, melden Sie sich einfach bei uns. Wir können Sie von unseren Erfahrungen profitieren lassen. Schreiben Sie uns einfach kurz eine Mail an info@devepo.de mit dem Betreff: Vermieten an Flüchtlinge.

An wen können Sie sich richten?

Jede Gemeinde/Stadt organisiert sich etwas anders. Für die Frage nach Vermietung an Flüchtlinge können Sie die Bürgerhotline anrufen. Gerne helfen auch wir Ihnen bei den Verhandlungen mit den Städten und der Anbahnung der Verträge.

Schreiben Sie uns einfach kurz eine Mail an info@devepo.de mit dem Betreff: Vermieten an Flüchtlinge.

Hier eine kurze Checkliste und Fragen an die Gemeinde/Stadt:

  • Welche Laufzeiten/Kündigungen gibt es für Mietverträge?
  • Welche Kosten werden wann übernommen, welche Bonuszahlungen oder Anreize gibt es?
  • Welche Ausstattung wird gebraucht?

Wir hoffen Ihnen ein wenig geholfen zu haben  wünschen viel Erfolg bei der Vermietung!

2 Gedanken zu “Vermieten an Flüchtlinge

  1. Sehr geehrter Herr Göde,
    Ihren Beitrag zum Vermieten Flüchtlinge habe ich mit Interesse gelesen.
    Ich beabsichtige, an eine Flüchtlingsfamilie zu vermieten, wobei Mieter das zuständige Landratsamt wäre, die die Wohnung der Familie zur Nutzung überlässt. Das Mietverhältnis kann maxinmal 12 Monate dauern, dananch wird die Wohnung verkauft. Kann ein solcher Vertrag mit der Kommune befristet werden, ohne die sonst im Mietrecht geltenden Begründungen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Miller

    • Sehr geehrter Herr Miller,

      danke für Ihre sehr interessante Frage. Eine Befristung seitens der Kommune ist möglich, das hängt allerdings immer vom Einzelfall ab.
      Mein Kollege wird sich gerne bei Ihnen melden, um Ihnen auf Wunsch weitere Tipps zu geben.

      Mit besten Grüßen
      Felix Göde

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.